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Der digitale Zwilling, der Physik versteht

Ein physikbasierter digitaler Zwilling soll nicht nur zeigen, wie ein Stromnetz aussieht, sondern wie es sich unter Last verhält - mit einer Series-D-Runde von rund 90 Millionen australischen Dollar im Rücken.

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Neara aus Australien entwickelt physikbasierte digitale Zwillinge. Im Februar 2026 schloss das Unternehmen eine von TCV geführte Series-D-Runde über ca. 90 Millionen australische Dollar ab. Laut Wall Street Journal entsprach das rund 63 Millionen US-Dollar; die Bewertung lag bei 1,1 Milliarden australische Dollar.

Nearas Modelle sollen nach Unternehmensangaben nicht nur zeigen, wie ein Stromnetz aussieht, sondern auch physikalisches Verhalten simulieren: Lasten, Leitungsdurchhang und Ausfallszenarien. LiDAR-, GIS- und Bestandsdaten können in das Modell einfließen und Entscheidungen unterstützen.

Genau das ist der relevante Unterschied. Ein Modell, das physikalische Szenarien simuliert, kann Investitions- und Wartungsentscheidungen unterstützen. Die Visualisierung allein leistet das nicht.

Für Infrastruktur- und Netzkunden ist das die relevante Botschaft. Wer in Digital Twins investiert, sollte nicht nach der besten Visualisierung fragen, sondern nach dem belastbarsten Modell. Deko hilft im Ernstfall nicht.

Wer in Digital Twins investiert, sollte nicht nach der besten Visualisierung fragen, sondern nach dem belastbarsten Modell.

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