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Der Roboter macht das unsichtbare Kanalnetz bewertbar

Ein indisches Robotik-Start-up inspiziert und digitalisiert Abwasserrohre, die bislang nur Menschen befahren konnten. Aus den gewonnenen Daten entsteht ein Zustandsdatensatz, der Sanierungen im deutschen Kanalnetz planbarer macht.

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Nach einer DWA-Erhebung auf Basis von Daten aus dem Jahr 2013 ist das öffentliche Kanalnetz in Deutschland rund 550.000 Kilometer lang. Knapp ein Fünftel gilt kurz- bis mittelfristig als sanierungsbedürftig, während jährlich rund 1,1 Prozent saniert werden. Sanieren lässt sich jedoch nur, was bekannt ist.

Genau hier setzt das indische Start-up Solinas an. Seine Maschinen inspizieren, reinigen und digitalisieren Abwasserrohre, in die zuvor Menschen kriechen mussten. Die Befahrungen liefern Bild- und Messdaten; erkannte Schäden können im Dashboard räumlich zugeordnet und bewertet werden.

Aus den Daten entsteht so ein digitaler Zustandsdatensatz. Betreiber können Risiken bewerten, Maßnahmen priorisieren und Sanierungen planbarer machen. Robotik verbindet damit Sicherheit und Datentransparenz: Aus einem schwer einsehbaren Bestand wird eine Infrastruktur, über die sich fundierter entscheiden lässt.

Robotik verbindet damit Sicherheit und Datentransparenz: Aus einem schwer einsehbaren Bestand wird eine Infrastruktur, über die sich fundierter entscheiden lässt.

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