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Der Klimavorteil ist kleiner als gedacht

Eine Lebenszyklusanalyse der dena zeigt: Serielle Sanierung senkt die Treibhausgasemissionen kaum stärker als konventionelle Verfahren. Das stärkere Argument für Vorfertigung liegt an anderer Stelle.

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Eine Lebenszyklusanalyse der dena liefert einen interessanten Befund zur Gebäudesanierung. Gegenüber einem unsanierten Bestand sinken die Treibhausgasemissionen bei konventioneller Sanierung um rund 74 Prozent. Serielle Sanierung erreicht rund 79 Prozent, die materialoptimierte Variante mit Re-Use und biobasierten Materialien rund 81 Prozent.

Unsere redaktionelle Einordnung: Der zusätzliche Klimavorteil der Vorfertigung ist vorhanden, aber überschaubar. Das stärkere Argument liegt an anderer Stelle: Serielle Verfahren können Abläufe wiederholbarer machen, Bauzeiten verkürzen und Kostenrisiken besser beherrschbar machen.

Für Eigentümer bedeutet das: Die Entscheidung sollte nicht allein mit einem vermeintlich riesigen CO2-Vorsprung begründet werden. Relevant ist das Gesamtpaket aus Klimawirkung, Geschwindigkeit, Planbarkeit und der Frage, wie gut sich eine Lösung auf größere Bestände übertragen lässt.

Relevant ist das Gesamtpaket aus Klimawirkung, Geschwindigkeit, Planbarkeit und der Frage, wie gut sich eine Lösung auf größere Bestände übertragen lässt.

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